CodexMundi Gelehrter Atlas der Sinne, die beim Überschreiten von Grenzen verloren gehen

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Der Finger, der die Kehle durchschneidet

Der Zeigefinger, der horizontal über die Kehle verläuft: Annullierung im Westen, aber Todesdrohung im Nahen Osten und in Südasien - ein schwerwiegendes Missverständnis nach einem Trauma.

VollständigBeleidigung

Kategorie : HandgestenUnterkategorie : menace-metaphoriqueVertrauensniveau : 2/5 (hypothese mit Quellenangabe)Benutzername : e0049

Bedeutung

Zielrichtung : Im westlichen Kontext: Annullierung, Misserfolg. Im Nahen Osten/Südasien: direkte Todesdrohung.

Interpretierter Sinn : Ernsthafte Diskrepanz: Westliches Spiel ("es ist abgeblasen") vs. ernsthafte physische Bedrohung im Nahen Osten/Südasien.

Geographie des Missverständnisses

Offensiv

  • egypt
  • saudi-arabia
  • uae
  • iraq
  • india
  • pakistan

Neutral

  • usa
  • canada
  • france
  • belgium
  • netherlands

Nicht dokumentiert

  • peuples-autochtones

1. Die Geste und ihre erwartete Bedeutung

Zeigefinger oder andere Finger, die den Hals horizontal von einer Seite zur anderen durchdringen, manchmal begleitet von einer erstickenden Mimik. Im städtischen westlichen Kontext (USA, Kanada, Frankreich) bedeutet es "es ist scheiße", "es ist abgesagt", "es ist tot" (eine abgesagte Aufführung, eine gescheiterte Performance). Wird informell in Medien, Theater und Sport verwendet.

2. Wo die Dinge aus dem Ruder laufen: Geographie des Missverständnisses

Naher Osten, Südasien und dokumentierte Konfliktgebiete: Ägypten, Saudi-Arabien, VAE, Katar, Irak, Pakistan, Indien, Bangladesh, Sri Lanka. In diesen Regionen als ernsthafte physische Bedrohung mit Tod/Gewalt interpretiert. Aufladung mit absoluter Aggressivität, tödlicher Herausforderung.

Axtell (1998), Morris (1979) dokumentieren Gesten als akute nahöstliche Bedrohung, verbunden mit Szenarien von politischer Gewalt, Terrorismus, gefährlicher Konfrontation.

3. Historische Entstehung

Universelle Symbolik Messer/Klinge durch die Kehle (Tod durch Aufschlitzen). Besonders ernste Ladung in Kulturen, in denen Ehre, männliche Rivalität und Rache kodifiziert sind (Poyatos 2002). Popularisiert durch angloamerikanische Actionfilme der Jahre 1980-2000 als Stereotyp des "nahöstlichen Bösewichts".

Post-2001: Verstärkung durch das terroristische Trauma, erhöhte Sensibilität für symbolische Gewaltgesten im Nahen Osten.

4. berühmte dokumentierte Vorfälle

5. Praktische Empfehlungen

Praktische Empfehlungen

Zu tun

  • - Aucune utilisation contextes moyen-orientaux - Éviter contextes post-conflit - Formulation orale préférable

Zu vermeiden

  • - Jamais devant personnes Moyen-Orient/Asie du Sud - Jamais jokingly en contextes mixtes - Éviter avant 40+ ans générations pré-internet

Neutrale Alternativen

Quellen

  1. Morris, D., Collett, P., Marsh, P. & O'Shaughnessy, M. (1979). Gestures: Their Origins and Distribution. Stein & Day.
  2. Poyatos, F. (2002). Nonverbal Communication Across Disciplines. John Benjamins.
  3. Axtell, R. E. (1998). Gestures: The Do's and Taboos Around the World (rev. and expanded ed.). Wiley.