CodexMundi Gelehrter Atlas der Sinne, die beim Überschreiten von Grenzen verloren gehen

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Die Handflächen zeigen zum Himmel "fertig"

Ambivalente Geste: palm up french no more.

VollständigNeugier

Kategorie : HandgestenUnterkategorie : incertitudeVertrauensniveau : 4/5 (partiell fest)Benutzername : e0098

Bedeutung

Zielrichtung : In Bearbeitung - siehe Beschreibung_lang.

Interpretierter Sinn : In Bearbeitung - siehe Beschreibung_lang.

Geographie des Missverständnisses

Neutral

  • usa
  • canada
  • france
  • belgium
  • netherlands
  • luxembourg

Nicht dokumentiert

  • peuples-autochtones
  • afrique-est-centrale

1. Die Geste und ihre erwartete Bedeutung

Die Handflächen nach oben (palm up, shrug gesture) bedeuten "ich gebe auf", "es ist vorbei", "es gibt nichts mehr zu tun" oder drücken Unsicherheit/Unwissenheit aus in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, den USA und Kanada. Die Geste besteht darin, beide Hände mit nach oben gerichteten Handflächen zu heben, oft begleitet von einem Schulterzucken. Dieser emblematische Shrug vermittelt Resignation, Hilflosigkeit oder Neutralität. Es ist eine der universellsten Gesten im Westen.

2. Wo es aus dem Ruder läuft: Geographie des Missverständnisses

Die regionalen Varianten des shrug sind im Westen minimal, was ihn zu einer relativ sicheren Geste macht. Morris (1979) und Axtell (1998) dokumentieren jedoch, dass die Intensität und Häufigkeit der Geste variiert: Französischsprachige verwenden sie mit Nachdruck, während die Niederländer sie mäßig einsetzen. In Ostasien kann der westliche Shrug als Mangel an Respekt oder als beleidigende Gleichgültigkeit aufgefasst werden. Kendon (2004) stellt fest, dass die Geste trotz dieser geringfügigen Abweichungen im Westen weitgehend verstanden wird.

3. Historische Entstehung und westliche Universalität

Der Shrug (palm-up shrug) geht auf die griechisch-römische Antike zurück und war ein universelles Emblem für Unsicherheit oder Hilflosigkeit. Hall (1966) nennt ihn als eine der wenigen kulturübergreifend erkennbaren Gesten. Poyatos (2002) stellt fest, dass der Shrug im Westen seit Jahrhunderten eine fast unveränderliche Form der kinetischen Kommunikation ist. Morris (1994) dokumentiert in Bodytalk, dass der Shrug wahrscheinlich die älteste und konservativste Geste im westlichen Repertoire ist. Jahrhunderts in der Populärkultur immer beliebter.

4. dokumentierte Vorfälle und Vorkommen

Für diese Geste, die in westlichen Kontexten weitgehend harmlos ist, sind nur wenige ernsthafte Zwischenfälle dokumentiert. In interkulturellen Schulungen wird lediglich empfohlen, den Shrug in formellen beruflichen Kontexten zu mäßigen. Meyer (2014, The Culture Map) zählt sie zu den "sicheren" Gesten für die westliche interkulturelle Kommunikation. Die sozialen Netzwerke (2010er Jahre) haben ihn über Emojis (🤷) populär gemacht, ohne größere Kontroversen zu erzeugen.

5. Praktische Empfehlungen und sichere Nutzung

Der Shrug ist eine der sichersten Gesten, die in der westlichen Welt verwendet werden. In beruflichen oder formellen Kontexten sollten Sie sie leicht mäßigen, um einen übermäßigen Anschein von Resignation zu vermeiden. In Ostasien sollten Sie ihn vermeiden oder nur sehr diskret verwenden, da er als respektlos angesehen werden kann. In westlichen informellen Kontexten ist die Geste natürlich und wird erwartet. Sie ist eine der wenigen Gesten, bei denen im Westen nur eine geringe regionale Anpassung erforderlich ist. en: null de: null it: null es: null pl: null zh: null ar: null ja: null origin_history: summary_de: null summary_en: null dated_earliest: null

Dokumentierte Vorfälle

Praktische Empfehlungen

Zu tun

  • Contexte culturel strict. Privilégier validation orale.

Zu vermeiden

  • Ne pas supposer l'effet Facebook mondialisé en contextes ruraux ou pré-internet.

Neutrale Alternativen

Quellen

  1. Morris, D., et al. (1979). Gestures: Their Origins and Distribution. Stein & Day.
  2. Axtell, R. E. (1998). Gestures: The Do's and Taboos. John Wiley & Sons.
  3. Hall, E. T. (1966). The Hidden Dimension. Doubleday.
  4. Corbeill, A. (2004). Nature Embodied: Gesture in Ancient Rome. Princeton University Press.