Erhobenes Kinn (nicht mediterran)
Kinn hoch: mediterranes absolutes 'Nein', skandinavisches 'Was?
Bedeutung
Zielrichtung : Kategorische Ablehnung, Verachtung, Zurückweisung: ein physisch verkörpertes "Nein".
Interpretierter Sinn : Nordwesten: kann arrogant wirken oder fragen: 'Was?
Geographie des Missverständnisses
Neutral
- spain
- portugal
- italy
- greece
- malta
- kazakhstan
- uzbekistan
- turkmenistan
- tajikistan
- kyrgyzstan
- georgia
- armenia
- azerbaijan
Nicht dokumentiert
- peuples-autochtones
1. Die Geste und ihre erwartete Bedeutung
Heben Sie das Kinn (oder den Kopf) abrupt nach oben, oft begleitet von einem Schnalzen mit der Zunge oder einem "Tsk"-Geräusch. In Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und der Türkei signalisiert diese Geste eine scharfe Ablehnung, eine Verneinung oder ein "Nein". Die Bewegung kann auch Ungeduld, Verachtung oder "Aus dem Weg" ausdrücken.
2. Geographie des Missverständnisses
Die Geste ist spezifisch mediterran und im nördlichen Westen (Vereinigtes Königreich, Skandinavien, Deutschland) praktisch nicht vorhanden. In Nordamerika wird die Geste entweder nicht verstanden oder als Ausdruck von Herausforderung interpretiert. In Asien ist die Geste im Gestenrepertoire überhaupt nicht vorhanden und kann zu Verwirrung führen. Eine Person außerhalb des Mittelmeerraums, die ein "chin-up no" als eine einfache Kopfbewegung interpretiert, kann eine klare Ablehnung oder eine direkte Anweisung ignorieren.
3. Historische Entstehung
Die Geste geht auf die antiken und mittelalterlichen mediterranen Traditionen der Ablehnung zurück. Desmond Morris dokumentiert sie in Gestures: Their Origins and Distribution (1979) als spezifisches griechisches und türkisches Emblem. Roger Axtell platziert es in seiner Kartographie der regionalen Missverständnisse (1998). Paul Ekman stuft es in seinen Arbeiten über Gesichtsausdrücke und Gesten als nicht-universelles regionales Emblem ein.
4. dokumentierte Vorfälle
Dokumentierter Vorfall 1995: Ein britischer Geschäftsmann in Griechenland missverstand ein "chin-up no" des Kellners als eine einfache Kopfbewegung, was zu einer verwirrenden Restaurantbestellung führte. Informell in Handbüchern für interkulturelles Training berichtet. Ein weiterer Vorfall: Bei einer türkisch-amerikanischen Verhandlung wurde eine klar ausgedrückte gestische Ablehnung von der amerikanischen Seite ignoriert, was zu einer diplomatischen Ungeschicklichkeit führte.
5. Praktische Empfehlungen
Im Mittelmeerraum (Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Türkei) sollten Sie die Geste als endgültige Ablehnung anerkennen. Das Fehlen einer verbalen Äußerung bedeutet nicht, dass Sie zögern. Zu vermeiden:** Gehen Sie nicht davon aus, dass das Heben des Kopfes lediglich eine körperliche Bewegung bedeutet. In einem multikulturellen Kontext sollten Sie eine verbale Bestätigung verlangen, wenn eine zweideutige mediterrane Geste verwendet wird. Bestehen Sie nicht auf einem "chin-up no" in einer Geschäftsverhandlung.
Dokumentierte Vorfälle
- — Un homme d'affaires britannique a mal interprété un chin-up no du serveur grec comme un simple mouvement de tête, conduisant à une commande de restaurant confuse et malentendus ultérieurs.
Praktische Empfehlungen
Zu tun
- En Méditerranée, reconnaître le geste comme un refus définitif. L'absence de parole verbale n'indique pas l'hésitation.
Zu vermeiden
- Ne pas supposer que relever la tête signifie un simple mouvement. Ne pas insister après un chin-up no. En contexte multiculturel, demander confirmation verbale.
Neutrale Alternativen
Sagen Sie deutlich "Nein" oder "Nicht einverstanden". Schütteln Sie den Kopf von links nach rechts. Eine explizite verbale Formel in einem interkulturellen Kontext verwenden.
Quellen
- Gestures: Their Origins and Distribution
- Gestures: The Do's and Taboos of Body Language Around the World
- Gesture: Visible Action as Utterance