CodexMundi Gelehrter Atlas der Sinne, die beim Überschreiten von Grenzen verloren gehen

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Das Kreuz (Göttlichkeit des Christentums vs. Ablehnung des Islams/Judaismus)

Herzstück des christlichen Glaubens. Absolute Ablehnung im Islam (Idolatrie) und Unbehagen im Judentum (historische Verfolgung).

VollständigBeleidigung

Kategorie : Symbole, Zahlen, Farben, TiereUnterkategorie : symbolesVertrauensniveau : 3/5 (dokumentierte Hypothese)Benutzername : e0356

Bedeutung

Zielrichtung : Im Christentum symbolisiert das Kreuz die Erlösung, das Opfer Christi, die göttliche Erlösung, den Sieg, die Gnade. Herzstück des christlichen Glaubens.

Interpretierter Sinn : Im Islam wird das Kreuz als Götzendienst (Schirk), Leugnung des Tawhid (göttliche Einheit) abgelehnt. Im Judentum wird es mit historischen Christenverfolgungen in Verbindung gebracht und ist ein Symbol für Zwangsbekehrung.

Geographie des Missverständnisses

Offensiv

  • egypt
  • saudi-arabia
  • qatar
  • uae
  • kuwait
  • iran
  • iraq
  • syria
  • lebanon
  • pakistan
  • indonesia
  • israel

Neutral

  • usa
  • canada
  • france
  • germany
  • uk
  • italy
  • spain
  • poland

Nicht dokumentiert

  • peuples-autochtones

1. christliches Kreuz und erwartete Bedeutung

Das Kreuz verkörpert die Erlösung Christi, das Heilsopfer, den Sieg über den Tod, die göttliche Gnade im Christentum. Zentrales Symbol des Glaubens, das in Kirchen, Altären, an Halsketten und in der Architektur zu finden ist. Jahrhundert v. Chr. als christliches Symbol bekannt; wird im christlichen Mittelalter allgegenwärtig.

2. Wo es aus dem Ruder läuft: Geographie des Missverständnisses

Islam lehnt das Kreuz als Götzendienst (shirk), Verletzung des tawhid (absolute Einzigartigkeit Gottes) ab. Hadith berichten von der Ablehnung aller göttlichen Bilder oder Symbole außer dem Namen. Kreuze auf Kirchen, Kruzifixen, christlicher Kleidung in muslimischen Ländern können zu tiefer Ablehnung oder Zwischenfällen führen. Judentum: Kreuze in Verbindung mit historischen Christenverfolgungen, Zwangsbekehrungen, Pogromen; weniger tabuisiert als der Islam, aber anhaltendes Unbehagen.

3. Historische Entstehung

Christliches Kreuz belegt im 2. Jahrhundert v. Chr. (Schriften von Clemens von Alexandria). Wird nach der Bekehrung Konstantins (312 v. Chr., Schlacht an der Milvischen Brücke) zum offiziellen Symbol des Christentums. Massenhafte Annahme im christlichen Mittelalter. Islam lehnt es grundsätzlich ab (8. Jh. Umayyad, hanbalitische Rechtskodifizierung). Judentum erlebt das Kreuz als Unterdrückung (Inquisition, mittelalterliche Pogrome).

4. dokumentierte berühmte Vorfälle

5. Praktische Empfehlungen

Praktische Empfehlungen

Zu tun

  • Contexte chrétien : croix = foi, rédemption. Multiculturel : sensibilité sensibilités musulmanes/juives. Écoles : autoriser port croix avec dialogue interreligieux. Pays musulman : demanderauant autorisation affichage croix/églises.

Zu vermeiden

  • Ne pas imposer croix comme symbole universel. Éviter prosélytisme croix. Ne pas afficher croix monumentale en pays musulman sans autorisation. Éviter utiliser croix comme métaphore souffrance/mort.

Neutrale Alternativen

Quellen

  1. The Mystery of Numbers
  2. Semiotics and the Philosophy of Language
  3. The Reliquary as a Symbolic Space