CodexMundi Gelehrter Atlas der Sinne, die beim Überschreiten von Grenzen verloren gehen

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Gefüllte Pausen im amerikanischen Englisch (uh, like, you know)

"Uh, like, I think we should, you know, explore this, like, option": Im Amerikanischen ist das ein normales Wort, in Frankreich ist es offensichtliche Dummheit.

VollständigNeugier

Kategorie : Verhältnis zur ZeitUnterkategorie : silence-speech-rhythmVertrauensniveau : 3/5 (dokumentierte Hypothese)Benutzername : e0207

Bedeutung

Zielrichtung : "Uh", "like", "you know" halten die Stimme am Boden. Der Sprecher signalisiert, dass er überlegt, behält aber die Sprache bei; dies ist normal, natürlich, konversationell.

Interpretierter Sinn : Diese Pausen deuten auf Zögern, Inkompetenz und Unwissenheit hin; sie sind Stimmverschwendung; ein professioneller Redner würde sie nicht machen.

Geographie des Missverständnisses

Neutral

  • usa
  • canada

1. pragmatische Funktion der gefüllten Pausen

Im amerikanischen Englisch sind gefüllte Pausen ("uh", "um", "like", "you know", "basically", "I mean") erfüllen eine bestimmte Funktion: das Halten des stimmlichen Bodens während des Nachdenkens des Redners. Im Gegensatz zu den japanischen Pausen ("ma") sind diese die gefüllten Pausen sind nicht die Abwesenheit von Sprache, sondern eine minimale Sprache, die eine Fortsetzung markiert kontinuität. Der Redner signalisiert wie folgt: "Ich denke nach, ich organisiere meine Gedanken, aber ich gebe nicht auf ich gebe das Wort nicht ab". Diese Partikel sind kein Stottern oder Inkompetenz; sie sind ein systematisches Merkmal der modernen angloamerikanischen Mündlichkeit (Levine 1997, Hall 1983).

2. Das französische, deutsche, skandinavische Unbehagen

In Frankreich, Deutschland und Schweden werden diese Pausen als unprofessionell empfunden, sogar als dumm. Ein französischer Politiker, der in der Öffentlichkeit "like" sagt, wird mit großer Sorge betrachtet massiven Spott ernten. Die französische Vorliebe gilt dem produktiven Schweigen oder dem Sprechen ohne Füllmaterial. Ein Redner muss seine Rede "beherrschen", darf keine Lücken lassen nicht durchbrechen. Dieser ästhetische Unterschied beim Sprechen führt zu einem impliziten Urteil: "Die Franzosen können nicht sprechen Amerikaner sprechen schlecht; die Franzosen sprechen mit Auszeichnung" (Lewis 1996). Nun, aus der Sicht von aus amerikanischer Sicht erscheint die Präzision ohne Pausen kalt und unzugänglich.

3. Linguistische Entstehung

Gefüllte Pausen sind ein Phänomen, das in vielen Sprachen belegt ist ("eh" in Französisch) französisch in Frankreich, "äh" im Deutschen), aber sie sind besonders häufig und werden häufig verwendet im amerikanischen Englisch werden sie akzeptiert. Diese kulturelle Toleranz hängt mit dem historischen Rückgang von der Kriterien für mündliche Formalität im 20. Jahrhundert (1960er bis 1980er Jahre) und der Aufwertung von der Authentizität der Konversation. Die Kultur der Talkshows (Ed Sullivan, Johnny Carson) hat diese Füllungen normalisiert.

4. dokumentierte Vorfälle

5. Praktische Empfehlungen

Praktische Empfehlungen

Zu tun

  • - Accepter les pauses remplies comme trait normal du discours américain. - Ne pas les interpréter comme incompétence ou manque de professionnalisme. - Adapter soi-même son jugement esthétique sur la parole en contexte interculturel.

Zu vermeiden

  • - Ne pas moquer un Américain pour ses « like » ou « uh » en réunion. - Ne pas pénaliser un candidat américain pour pauses remplies dans un entretien. - Ne pas transposer les critères français de parole précise à contexte américain.

Neutrale Alternativen

In sehr formellen Umgebungen reduzieren die Amerikaner selbst die gefüllten Pausen (Präsidentenrede, Gericht).

Quellen

  1. A Geography of Time
  2. The Dance of Life
  3. When Cultures Collide